Ist ein paar schon viele Jahre glücklich miteinander durch das Leben gegangen, dann wünschen sich meist beide Partner früher oder später ein Kind. Anfangs überwiegen die Aufregung und die Freude auf die bevorstehende Schwangerschaft und lassen keine negativen Gedanken zu. Zeigt der Schwangerschaftstest allerdings nach einigen Monaten noch immer keine Erfolge, kommen die Zweifel. In so einem Fall sollten sich beide Partner auf ihre Fruchtbarkeit hin untersuchen lassen. Unnötiges Spekulieren über mögliche Ursachen sorgt nur unnötig für Stress. Stellt sich dann heraus, dass einer der beiden unfruchtbar ist, dann muss der Kinderwunsch nicht sofort platzen. Immerhin gibt es noch die künstliche Befruchtung, über die beispielsweise auf http://fruchtbarkeit-steigern.com/kuenstliche-befruchtung/ informiert wird.
Was passiert bei einer künstlichen Befruchtung?
„Die“ künstliche Befruchtung gibt es eigentlich gar nicht, sondern vier verschiedene Verfahrensweisen. Je nachdem, welche Probleme ein Paar hat, kann eine der Methoden besonders gut geeignet sein und eine andere eher nicht. Diejenige, die gewöhnlich in aller Munde ist, ist die sogenannte Reagenzglasbefruchtung, die eigentlich In-Vitro-Fertilisation heißt. Bei dieser Methode werden Ei- und Samenzelle außerhalb des Körpers zueinander gebracht. Anschließend werden dann drei befruchtete Eizellen in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt. Bekannter Nachteil dieser Methode ist, dass es häufig zu Mehrlingsgeburten kommt. Wobei dieser Nachteil natürlich auch von Vorteil sein kann.
Andere Verfahren der künstlichen Befruchtung sind die Samenübertragung, die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion und der Intratubare Gametentransfer. Die Samenübertragung kommt zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn mit den Fortpflanzungsorganen der Frau alles in Ordnung ist und nur die Spermien des Mannes geschädigt sind. Dazu wird allerdings ein Samenspender benötigt. Entweder sucht man sich einen anonymen Spender in einer Samenbank oder kennt jemanden, den man um diesen großen Gefallen bitten kann.
Mit einer künstlichen Befruchtung klar kommen
Eine künstliche Befruchtung kann für Paare die letzte Möglichkeit sein, selbst ein Kind zu bekommen. Schlägt auch dieser Versuch fehl, bleibt nur noch eine Adoption. Allerdings kann es schwierig sein, eine künstliche Befruchtung zu verarbeiten. Liegt das Problem zum Beispiel bei den Samenzellen des Mannes, dann ist dieser rein biologisch nicht der Vater des heranwachsenden Kindes. Aus diesem Grund sollte ein Paar vor diesem Schritt viel miteinander reden und auf die Sorgen des Partners eingehen.
Letztendlich wird das Kind sich nur an die beiden Menschen erinnern können, die vom Anbeginn seines Lebens an immer bei ihm waren. Sein Charakter wird sich nach dem Vorbild der Eltern formen und die künstliche Befruchtung verliert immer mehr an Bedeutung. Natürlich müssen die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihrem Kind irgendwann einmal von seiner besonderen Zeugung erzählen.
